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	<title>Trauma am Arbeitsplatz</title>
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	<description>Krisenintervention und Prävention</description>
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	<item>
		<title>Wer hat denn eine Vollmacht</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/wer-hat-denn-eine-vollmacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 09:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzlicher Betreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Unfalltod]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmervollmacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einem Kurzurlaub mit seinen besten Freunden in Italien wacht der 52-jährige Inhaber eines mittelständischen, sehr erfolgreichen, Unternehmens morgens nicht mehr auf. Die Todesfallmeldung schockt sowohl die 394 Mitarbeiter, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Kurzurlaub mit seinen besten Freunden in Italien wacht der 52-jährige Inhaber eines mittelständischen, sehr erfolgreichen, Unternehmens morgens nicht mehr auf.</p>
<p>Die Todesfallmeldung schockt sowohl die 394 Mitarbeiter, die Kunden wie auch die Geschäftsführung. Als ich am nächsten Morgen zur Beratung ins Unternehmen komme, empfängt mich die Büroleitung einigermaßen gefasst, und trotzdem nach Worten ringend.</p>
<p>Alles ist für die Besprechung mit den vier Geschäftsführern bestens vorbereitet. So sprachlos die Büroleitung ist, so sprachlos sind auch die vier Geschäftsführer.</p>
<p>Jeder der Anwesenden erzählt von seiner Betroffenheit, seinem Unverständnis für den Tod und von seinem Umgang mit dem Schock. Zwischendurch klingeln mehrfach die Mobilfunktelefone der Geschäftsführer: Namhafte, langjährige Kunden rufen an, kondolieren und fragen 24 Stunden nach dem Tod des Inhabers: Wie geht`s jetzt weiter mit der Arbeit?</p>
<p>Das ist eine gute Frage. Selbstverständlich geht´s weiter. Aber wie? Diese Frage steht im großen Besprechungsraum.</p>
<p>Auf meine Frage &#8222;Wer von Ihnen hat die Vollmacht, das Unternehmen weiter zu führen?&#8220; schauen sich alle Gesprächsteilnehmer an.</p>
<p>&#8222;Du nicht?&#8220; &#8222;Du nicht?&#8220; &#8222;Du nicht?&#8220; ist aus drei Mündern zu hören. Stille folgt. Keiner der Anwesenden hat eine Vollmacht das Unternehmen weiter zu führen. Keiner hat sich in dem sehr erfolgreichen Unternehmen um das Thema Vollmachten gekümmert.</p>
<ul>
<li>&#8222;Keine Zeit, weil wir immer viel zu tun haben!&#8220;</li>
<li>&#8222;Wir haben mal drüber gesprochen, aber dann kam wieder ein Auftrag dazwischen&#8220;.</li>
<li>&#8222;Der Chef war doch noch so jung, was braucht es da eine Vollmacht?&#8220;</li>
</ul>
<p>sind die sinngemäßen Äußerungen der Geschäftsführer. Die Ehefrau und die minderjährigen Kinder des Verstorbenen sind nicht im Unternehmen aktiv.</p>
<p>Nach längerem Schweigen fällt der Büroleitung ein, dass der Verstorbene seit 20 Jahren ganz eng mit seiner Assistentin zusammenarbeitet. Also wird die persönliche Assistentin gefragt, ob sie eine Vollmacht hat. JA! Sie hat seit ein paar Wochen eine Vollmacht, wo sie die wichtigsten Dinge im Unternehmen lenken kann.</p>
<p>ERLÖSUNG!!! In die Gesicht der Anwesenden kommt wieder Farbe. Die Situation und das Unternehmen sind gerettet. Im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<h3>Was wäre passiert, wenn keine Unternehmervollmacht vorgelegen hätte?</h3>
<p>In dem Fall hätte das Betreuungsgericht einen gesetzlich bestellten Betreuer eingesetzt, weil es im BGB kein automatisches Vertretungsrecht von Erwachsenen, z.B. Ehepartnern gibt.</p>
<p>Tritt der schlimmste Fall ein, wird ein vollkommen Fremder als Berufsbetreuer eingesetzt, unabhängig von der Fähigkeit ein Unternehmen führen zu können. Fehlt eine Unternehmervollmacht kann das sehr schnell zu existenziellen Problemen im Unternehmen führen.</p>
<p>Da die Erstellung der Unternehmervollmacht komplex sein kann, betreut unsere Rechtsanwältin Esther Blau-Bermes die Umsetzung juristisch.</p>
<p>Fazit: Unternehmervollmachten sollten unabhängig vom Alter sehr früh erstellt werden. Unternehmervollmachten sichern den Erhalt des Unternehmens, des Lebenswerks, und der Arbeitsplätze ab. Ganz zu schweigen von der Absicherung der Familie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keiner fragt mich, wie es mir geht</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/keiner-fragt-mich-wie-es-mir-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 10:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kindstod]]></category>
		<category><![CDATA[Kondolenz]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[plötzlicher Kindstod]]></category>
		<category><![CDATA[Schock]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[SiFa]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorversterben]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Kind stirbt ist das eine Katastrophe für alle Familienmitglieder. Auf einer Messe komme ich am Stand eines Ausstellers mit einem Mitarbeiter ins Gespräch. Nach dem ersten Small Talk [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Kind stirbt ist das eine Katastrophe für alle Familienmitglieder.</p>
<p>Auf einer Messe komme ich am Stand eines Ausstellers mit einem Mitarbeiter ins Gespräch. Nach dem ersten Small Talk und der Frage was ich beruflich mache, nimmt er mich auf die Seite und erzählt mir, dass vor drei Jahren sein zwei Tage alter Sohn plötzlich und unerwartet verstorben ist. (Ärzte sprechen in dem Fall vom <a href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/ploetzlicher-kindstod/">Plötzlichen Kindstod</a>, wo scheinbar gesunde Säuglinge oder Kleinkinder plötzlich versterben.) Das ein Kind verstirbt, ist eine Situation die sich kein Mensch vorstellen kann und will.</p>
<p>Nach überwundenem Schock und der Beerdigung ist er nach drei Wochen wieder zur Arbeit gegangen. Die Kolleginnen und Kollegen haben ihn grundsätzlich gut aufgefangen und viel Rücksicht auf ihn genommen.</p>
<p>Zwei Jahre lang haben sie sich immer wieder nach dem Befinden seiner Frau erkundigt, und mit Tränen in den Augen lässt er einen Blick in sein Inneres zu: <strong>„…keiner fragt mich, wie es mir geht. Ich leide doch auch.“</strong></p>
<p>So aufmerksam die Kolleginnen und Kollegen in der Situation waren, es fehlt etwas. Es ist etwas anderes, nicht nach dem Befinden des Kollegen zu fragen, sondern nur nach dem Befinden der Ehefrau, um so einer möglichen starken Emotion des Kollegen zu entgehen.</p>
<h4>Unsicherheit lähmt die Kommunikation</h4>
<p>Betroffene erleben diese Situationen immer wieder. Oft ist es die Unsicherheit, die uns zurückhält, proaktiv auf Betroffene zuzugehen. Hinzu kommt der Arbeitsdruck, was bedeuten kann, dass Kolleginnen und Kollegen glauben, nach ein paar Wochen sei wieder alles gut, und die Betroffenen könnten weiterarbeiten wie zuvor. Nein, es ist nicht so!</p>
<p>Eltern die ein Kind, egal in welchem Alter, verlieren, trauern sehr sehr lange.</p>
<ul>
<li>Die 45-jährige Kollegin trauert um ihren 19-jährigen Sohn, der bei einem Autounfall verstorben ist.</li>
<li>Der 60-jährige Kollege trauert um seine 39-jährige Tochter, die an einer Krebserkrankung gestorben ist.</li>
<li>Der oben genannte 31-jährige Kollege trauert um seinen Sohn, der durch den plötzlichen Kindstod verstorben ist.</li>
</ul>
<p>Bei <strong>Vorversterben</strong> (<strong>Vor den Eltern versterben</strong>) bricht bei den Eltern, im wahrsten Sinne des Wortes, die Welt zusammen, und die Trauer wird erfahrungsgemäß sehr sehr lange dauern. <strong>Ein Leben lang. </strong></p>
<p>Externe Hilfen wie Kontakte zu Beratungsstellen und/oder Selbsthilfegruppen können Betroffenen erfahrungsgemäß bei der Stabilisierung helfen.</p>
<p>Als Vorgesetzter oder Kollegin den Betroffenen aus dem Weg zu gehen, wird von Betroffenen sofort registriert.</p>
<ul>
<li>„Er sah mich, und ist dann schnell durch eine Tür verschwunden.“</li>
<li>&#8222;Sie kann mir nicht mehr in die Augen schauen.&#8220;</li>
<li>&#8222;In den Pausen sitze ich immer alleine in der Kantine!&#8220;</li>
</ul>
<p>In diesen Situationen erleben Vorgesetzte, sowie Kolleginnen und Kollegen, leider erst im Nachhinein, oft den Rückzug von Betroffenen, bis hin zu Kündigungen.</p>
<p>Als Vorgesetzte oder Vorgesetzter, als SiFa, als Kollegin oder Kollege sollte das Gespräch proaktiv gesucht werden, und es ist vollkommen in Ordnung die eigene Unsicherheit offen anzusprechen. Die Betroffenen verstehen es in jedem Fall. Diese Ansprache gilt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In EWIGKEIT dankbar</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/in-ewigkeit-dankbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 10:16:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiednahme]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Kondolenz]]></category>
		<category><![CDATA[SiFa]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Traueranzeige]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem saß ich in einem Hotel beim Frühstück und schaute mir die örtliche Zeitung an. Auf der vorletzten Seite standen einige Traueranzeigen wobei zwei Traueranzeigen herausstachen. Herausstachen deshalb, weil [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem saß ich in einem Hotel beim Frühstück und schaute mir die örtliche Zeitung an. Auf der vorletzten Seite standen einige Traueranzeigen wobei zwei Traueranzeigen herausstachen. Herausstachen deshalb, weil sie von einem ortansässigen Unternehmen geschaltet wurden, wo zwei Mitarbeiter verstorben waren.</p>
<p>Der ältere Verstorbene war bereits seit einigen Jahren im Ruhestand, der jüngere Mitarbeiter war bis zu seinem Tod lange im Unternehmen angestellt.</p>
<p>Beide Traueranzeigen standen unmittelbar nebeneinander, und erst beim lesen der zweiten Traueranzeige fiel auf, dass der Text identisch der ersten Traueranzeige war. Verändert war nur der Name, das Geburts- und Sterbedatum, sowie der Ort und Zeit der Beerdigung.</p>
<p>Eine Stunde später erwartete ich 12 Führungskräfte zum <strong><a href="https://trauma-am-arbeitsplatz.de/wp-content/uploads/Trauma-am-Arbeitsplatz-2021.pdf">Seminar &#8222;Trauma am Arbeitsplatz&#8220;</a>,</strong> legte ihnen die Traueranzeigenseite vor und wartete auf die Reaktionen. Selbstverständlich sah jeder sofort die beiden gleichlautenden Traueranzeigen und bevor das Seminar gestartet war, gab es schon jede Menge Diskussionen. Fazit nach 25 Minuten: &#8222;Das ist nur Standard! Das geht gar nicht&#8220;</p>
<p>Dieses reale Beispiel zeigt das eine noch so gutgemeinte Traueranzeige genau das Gegenteil bewirken kann. Jetzt könnten die Leser sagen: Na ja, das war ja nur die Meinung von 12 Menschen. Klar, richtig! Da diese Anzeige in einer Kleinstadt im ländlichen Umfeld, vom größten Arbeitgeber geschaltet wurde, ist davon auszugehen, dass sich die Meinung der 12 Führungskräfte auch in der Bevölkerung und bei den Mitarbeitern durchsetzt.</p>
<p>Genau das kommt immer wieder vor, übrigens unabhängig von der Unternehmensgröße. Selbst in Großunternehmen finden wir diese Standardtexte.</p>
<p>Traueranzeigen sind für Unternehmen eine gute Art der <strong>Abschiednahme</strong> und Ausdruck der <strong>Wertschätzung</strong> für die verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch in Zeiten des Internets und der Digitalisierung kommen geschäftliche Traueranzeigen bei A<strong>ngehörige</strong> wie <strong>Mitarbeiter</strong> sehr gut an, Sie schauen sehr genau, ob, wer und was inhaltlich geschrieben wird.</p>
<p>Das WAS entscheidet, ob das Unternehmen von Angehörigen, den Mitarbeitern, der <strong>Bevölkerung</strong> und den Kunden in der Situation positiv oder negativ wahrgenommen wird.</p>
<p>Wertschätzend bewertet wird, wenn in der Traueranzeige einige positive Charakterzüge des Verstorbenen glaubhaft in den Text eingebaut wurden.</p>
<p><strong>+++ACHTUNG+++</strong></p>
<p>Nicht alle Textvorschläge die der <strong>Unternehmens- oder Personalleitung </strong>von Zeitungsredaktion oder Bestattern vorgeschlagen werden, müssen abgedruckt werden.</p>
<p>Einige Aussagen, wie sie oft in Traueranzeigen zu lesen sind, sollten möglichst vermieden werden:</p>
<ul>
<li>„Sein Gedenken wird in <strong>uns ALLEN IMMER fortleben</strong>…!“</li>
<li>„In <strong>EWIGKEIT DANKBAR</strong>“ oder</li>
<li>„Wir werden sie <strong>IMMER im HERZEN behalten</strong>“</li>
</ul>
<p>Diese drei Beispiele stehen für die 99% der Fälle, die vom Leser und der Familie der verstorbenen Person als Floskel angesehen werden, weil in dieser schnelllebigen Zeit kein Mensch mehr glaubt, dass ALLE Arbeitskollegen IMMER und EWIG an den oder die Verstorbenen denken.</p>
<p>Die Unternehmensleitung und die Verantwortlichen sollten vor Drucklegung in sich gehen, und überprüfen, ob das so gemeint. Wenn nur ein Hauch von <strong>Floskel</strong> aufkommen sollte, empfehlen wir einen anderer Text.</p>
<p>Fazit: Augen und Herz auf bei der Textauswahl in Traueranzeigen. Beratung halten wir für sehr sinnvoll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persönliche Kondolenz</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/persoenliche-kondolenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 14:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kondolenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mimik]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>
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					<description><![CDATA[Die persönliche, mündliche Kondolenz gilt als einer der größten Herausforderungen für Unternehmensleitungen und Führungskräfte nachdem es einen Todesfall in der Familie des Mitarbeiters gegeben hat, oder der Mitarbeiter verstorben ist. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die persönliche, mündliche Kondolenz gilt als einer der größten Herausforderungen für Unternehmensleitungen und Führungskräfte nachdem es einen Todesfall in der Familie des Mitarbeiters gegeben hat, oder der Mitarbeiter verstorben ist.</p>
<p>Kondolierende sind oft unsicher in Wort, Ton und Stimme, Gestik, Mimik und Körpersprache. Schon diese Fülle von möglichen Fettnäpfchen zeigt die Brisanz des Themas. Leider lernen wir in der Ausbildung, im Studium oder auf den Business-Schools nicht, wie wir angemessen und wertschätzenden Anteilnahme ausdrücken können.</p>
<p>&#8222;<strong>Wie</strong> gehe ich auf die Trauernden zu und <strong>Was</strong> sage ich <strong>Wie</strong> in <strong>Welchen</strong> Ton?&#8220; ist eine der meistgestellten Fragen.</p>
<p>Treffen trauernde Angehörige auf kondolierende Menschen sprechen amerikanische Trauerforscher von Extrembelastungen für beide Seiten. Jeder der das schon mal in der Familie oder im Unternehmenskontext mitgemacht hat, kann das gut nachvollziehen.</p>
<p>Da Trauernde in der Situation ein sehr gutes Gespür für das Wie und das Was haben, gilt es sich Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Trauernde wissen noch nach Jahren zum Teil wortwörtlich was die Geschäftsführung gesagt hat. Das gilt im Schlechten wie im Guten.</p>
<p>Präventiv empfiehlt es sich auf diese Situation <a href="https://trauma-am-arbeitsplatz.de/wp-content/uploads/Trauma-am-Arbeitsplatz-2021.pdf">vorbereitet zu sein</a>. Wenn wir die Mitglieder des Arbeitssicherheitsausschusses und Führungskräfte in wertschätzender Kommunikation schulen, gehen wir genau auf diese Punkte ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich bin latent aufgeregt</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/ich-bin-latent-aufgeregt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 10:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Gefährdungsbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Geiselnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Zeitungsjournalistin macht sich auf den Weg nach Mexico. Ihr Auftrag: &#8222;Recherche zum möglichen Einsatz deutscher Waffen bei Drogenkartellen.&#8220; Bei den Vorbereitungen auf ein Treffen mit Drogenbossen in Culiacán Rosales, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zeitungsjournalistin macht sich auf den Weg nach Mexico. Ihr Auftrag: &#8222;Recherche zum möglichen Einsatz deutscher Waffen bei Drogenkartellen.&#8220;</p>
<p>Bei den Vorbereitungen auf ein Treffen mit Drogenbossen in Culiacán Rosales, der Hauptstadt des Bundesstaates Sinaloa in Mexiko, (eine der gefährlichsten Gegenden der Welt und Sitz eines Drogenkartells) sagt sie: „Ich bin latent aufgeregt!“</p>
<p>Mal Hand auf´s Herz: Wer wäre in dieser Situation nicht latent aufgeregt?</p>
<p>Bei dieser Art von Arbeit muss sich jedoch die <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=sifa&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="0">#SiFa</a> ein paar Fragen stellen:<br />
·       Wie bereite ich meine Kollegin auf die Reise, in eines der gefährlichsten Regionen der Welt, vor?<br />
·       Was muss ich alles beachten, dass die Kollegin wieder heil zurückkommt?<br />
·       Wie soll ich eine vernünftige <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=gef%C3%A4hrdungsbeurteilung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="1">#Gefährdungsbeurteilung</a> erstellen?<br />
·       und viele mehr<br />
Wer sich als SiFa die Gefährdungsfaktoren in diesen Gebieten anschaut, kann nur erahnen was es z.B. an Gefährdungs- und Belastungsfaktoren (auszugsweise) gibt:<br />
·       Grundlegende organisatorische Faktoren<br />
·      Gefährliche Arbeiten<br />
·       Alarm- und <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=rettungsmassnahmen&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="2">#Rettungsmaßnahmen</a> (z.B. Corona,&#8230;)<br />
·       Unsichere Reisetätigkeit<br />
·       <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=sicherheitslage&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="3">#Sicherheitslage</a> im Ausland<br />
·       <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=terrorismus&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="4">#Terrorismus</a>, organisierte <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=kriminalit%C3%A4t&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="5">#Kriminalität</a><br />
·       Instabile politische Verhältnisse</p>
<p>Diese Aufgabe alleine, aus dem befriedeten Deutschland, zu stemmen ist erfahrungsgemäß kaum möglich. Hier braucht es externe Profis die die SiFa mit Sicherheitskonzepten rund um die <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=risikobeurteilung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="6">#Risikobeurteilung</a>, <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=risikoabsch%C3%A4tzung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="7">#Risikoabschätzung</a> und <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=risikobewertung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="8">#Risikobewertung</a> aktiv unterstützen.</p>
<p>Wie gut die oben genannte Journalistin von ihrem Verlagshaus vorbereitet wurde wissen wir nicht.</p>
<p>Journalistinnen und Journalisten die in <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=krisen&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="9">#Krisen</a>-/Kriegsgebiete entsandt werden, können sich in Hammelburg von der Bundeswehr trainieren lassen, wie sie z.B. bei Beschuss oder bei einer <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=geiselnahme&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="10">#Geiselnahme</a> ruhig bleiben und wissen wie sie sich verhalten sollen. Diese Vorbereitung ist sehr gut.</p>
<p>Wie sieht es mit der Fürsorgepflicht bei Rückkehr aus?<br />
Für Journalistinnen und Journalisten, die mit ihren persönlichen Eindrücken aus dem Krisen-/Kriegsgebiet zurück nach Deutschland kommen, gibt es selten eine <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=nachbetreuung&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A6828273362872233984" data-attribute-index="11">#Nachbetreuung</a>.</p>
<p>„Die Frage haben wir uns noch nie gestellt“, sagt eine Wirtschaftsredakteurin und Betriebsrätin, eines sehr großen Verlagshauses.</p>
<p>Nach der Antwort war ich latent aufgeregt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann darf ich mich wieder verlieben?</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/wann-darf-ich-mich-wieder-verlieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2017 20:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Konventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswege]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann darf ich mich wieder verlieben? Mein Blogbeitrag wurde im Dezember 2017 von der FAZ https://lebenswege.faz.net/veröffentlicht Vor acht Monaten verstarb die Frau von Martin F. (51) nach monatelangem Kampf gegen den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Wann darf ich mich wieder verlieben?</h4>
<p>Mein Blogbeitrag wurde im Dezember 2017 von der FAZ https://lebenswege.faz.net/veröffentlicht</p>
<p>Vor acht Monaten verstarb die Frau von Martin F. (51) nach monatelangem Kampf gegen den Krebs. Über 27 Jahre waren sie ein Paar, verstanden sich bestens und hatten noch so viel vor in ihrem Leben. Bis zuletzt hat seine Frau alles geregelt. Selbst die Einweisung aus der eigenen Wohnung in ein Hospiz hat sie veranlasst, wo sie nach zwei Tagen im Beisein ihrer Familie verstorben ist. Zur Beerdigung kamen unzählige Menschen, Kollegen, Freunde, Nachbarn und Verwandtschaft.</p>
<p>Die darauffolgenden Wochen waren begleitet von viel Organisatorischen, wo es wenig Zeit für die Trauer gab. Da Martin F. Führungskraft in einem Unternehmen ist, haben die Unternehmensleitung, seine Kollegen und seine Mitarbeiter sehr viel Rücksicht auf ihn genommen. Die Abwechslung der Arbeit tat ihm gut. „Ich knall mich voll mit Arbeit. So bin ich zumindest Tagsüber abgelenkt,“ hören die engsten Mitarbeiter oft von ihm. Die Abende zuhause sind begleitet von einer emotionalen Achterbahnfahrt. Da ist der schöne Garten, ein Steckenpferd seiner Frau, dem jetzt die pflegende Hand sichtbar fehlt. Da ist die Inneneinrichtung, die ihre Handschrift trägt und ganz zu schweigen von der gute Küche, die jetzt fehlt.</p>
<p>Morgens alleine Frühstücken, Abends nachhause kommen und keiner begrüßt einen. Stille, wo vorher immer jemand zuhause war. Und dann Abends allein ins Ehebett. Neben sich ein leeres Bett und wenn sich die Augen schließen kommen die Bilder und Erinnerungen an die guten Zeiten wieder hoch. Der Trauer weg zu laufen, gelingt nicht.</p>
<p>Ein guter Freund bietet Martin F. seine Hilfe an, was er in der Situation gerne annimmt. Nun hat er jemanden zum reden, der seine Tränen akzeptiert und ihn so mit seinen emotionalen Schwankungen nimmt, wie er ist. Das geht so eine Weile bis Martin F. merkt, dass der gute Freund nicht mehr so zuhört wie am Anfang und oft auch seine eigenen belastenden Dinge erzählt. Martin F. fühlt sich nicht mehr so verstanden und löst den Kontakt einige Wochen später auf.</p>
<p>Nach acht Monaten geht Martin F. zu einer Feier in den ortsansässigen Sportverein. Der Sportverein, wo seine Frau sehr aktiv war. Im Sportlerheim zeugen viele Fotos von einer engagierten und herzlichen Frau. Selbstverständlich kommen die Gespräche auf seine Frau. Bei einem dieser Gespräche sitzt er mit Lisa S. (50) zusammen, die vor sieben Jahren ihren Mann nach langer Krankheit verloren hat. Sofort ist eine Verbindung da, weil sich Martin F. so gut in seiner Trauer unterstützt fühlt. Er sagt etwas, sie hört zu und er fühlt sich verstanden. Viele Wochen treffen Sie sich, telefonieren, reden und sind für einander da, ohne das Sexualität eine Rolle spielt.</p>
<p>Ganz langsam entwickelt sich ein kleines Pflänzchen der Zuneigung. Erste Berührungen, zaghafte Annäherungsversuche und der erste Kuss.</p>
<p>Auf dem Heimweg und Zuhause kommen dann die Fragen:</p>
<ul>
<li>Was würde meine Frau dazu sagen, wenn sie das wüsste?</li>
<li>Wie würde meine Frau agieren, wenn ich verstorben wäre?</li>
<li>Was sagt die Verwandtschaft, dass ich mich so schnell wieder verliebt habe?</li>
<li>Wie reagiert die Nachbarschaft?</li>
<li>Was sage ich meinen Freunden, dass ich mich frisch verliebt habe?</li>
<li>Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für eine neue Beziehung, nach dem der Partner verstorben ist?</li>
<li>Welche Konventionen muss ich einhalten?</li>
<li>Darf ich überhaupt wieder eine Partnerschaft eingehen?</li>
<li>Muss ich das berühmte Trauerjahr abwarten?</li>
<li>Und viele Fragen mehr</li>
</ul>
<p>Dieser Prozess kann von jeder Menge Unsicherheit, Schuldgefühlen und Ängsten begleitet sein. Hier kann die Frage helfen: Was würde sich mein verstorbener Partner für mich wünschen?</p>
<p>Selbstverständlich darf sich jeder Mensch, auch ein Trauernder, verlieben. Sich zeitliche Beschränkungen aufzuerlegen ist nicht sinnvoll, und trotzdem gibt es zwei Unterschiede.</p>
<p>Eine neue Beziehung macht keinen Sinn, wenn dadurch die Trauer beiseite geschoben werden soll. Diese Beziehungen halten erfahrungsgemäß nicht lange, und der neue Partner fühlt sich später eventuell wie ein seelischer „Mülleimer“ ausgenutzt. Der neue Partner sollte sich vor einer Beziehung klar werden, was auf ihn zukommen kann.</p>
<p>Wenn die Trauer über den verstorbenen Partner ihren Raum bekommt, ist es völlig in Ordnung eine neue Partnerschaft einzugehen. Für den neuen Partner ist es jedoch eine hehre Aufgabe mit der Situation angemessen umzugehen. Letztendlich gehen beide Partner eine (imaginäre) „Dreierbeziehung“ ein, weil die Trauer über den verstorbenen Partner immer wieder ein Thema ist, nicht nur an dem Todes- und Geburtstag des Verstorbenen. Für beide Seiten gehört sehr viel Verständnis und Offenheit zum Alltag.</p>
<p>Autor Ulrich Welzel</p>
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		<title>Weihnachten &#8211; Das erste Mal ohne</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/weihnachten-das-erste-mal-ohne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alleine zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindstod]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnvolle Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich weiß gar nicht wie wir dieses Jahr Weihnachten feiern sollen. Es ist das erste mal ohne unseren geliebten Hendrik(11)“, sagt die Susanne K., Mutter (39) des bei einem Unfall [&#8230;]]]></description>
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<dd>„Ich weiß gar nicht wie wir dieses Jahr Weihnachten feiern sollen. Es ist das erste mal ohne unseren geliebten Hendrik(11)“, sagt die Susanne K., Mutter (39) des bei einem Unfall getöteten Hendrik.</p>
<p>„Seit meine Frau (52) im Januar an Krebs gestorben ist, habe ich schon so viele Male das „Erste Mal“ hinter mich gebracht. Den Hochzeitstag, den Geburtstag und jetzt kommt Weihnachten“. So klingt es aus dem Mund des Witwers Herbert L.(53).</p>
<p>„Weihnachten war immer das Herzstück des Jahres, wo die ganze Familie zusammen kam, und wir ausgelassen gefeiert haben. Jetzt wo mein Mann (76) verstorben ist, ist alles anders. Ich weiß gar nicht, wie das werden wird“. So schildert Hilde S. (74) ihr Innerstes, nach dem Tod des Mannes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Drei Beispiele, die in aller Kürze aufzeigen, wie es in den Menschen aussieht, die in der Zeit zwischen Weinachten und Weihnachten einen geliebten Menschen verloren haben. Auch in diesem Jahr werden wieder unzählige Male das „Erste Mal“ erleben. In der Familie, mit Freunden oder allein zuhause.</p>
<p>Kaum erklingen die Weihnachtsliedern, kommen die Erinnerungen an die vielen gemeinsamen Weihnachtsfeste auf. Die Erinnerungen an die vielen Vorbereitungen, an das schmücken des Weihnachtsbaumes, an die ungeduldigen Kinder, die den Abend kaum erwarten können oder an die glanzvoll Bescherung nach dem Abendessen.</p>
<p>Alle Menschen feiern, nur in den Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben, sieht es anders aus. Wer nicht betroffen ist, wird sich kaum in die Betroffenen und deren Familien reindenken können. Leere ist da. Ein leerer Platz am Esstisch. Ein leerer Platz im Ehebett. Ein leeres Kinderbett. Kein Leben mehr im Haus. Keiner der da ist, wenn ich nachhause komme. Kein Gespräch. Kein Lachen. Kein Streit.</p>
<p>Was bleibt sind viele Erinnerungen. Viele Tränen. Viel Sprachlosigkeit. Viel Zeit.</p>
<p>Was können Kollegen, Nachbarn und Freude tun, wenn Sie wissen, dass jemand allein zuhause sitzt und mit dem „Ersten Mal“ klarkommen muss?</p>
<p>Mögliche Lösungen könnten sein:</p>
<p><strong>Persönliche Weihnachtskarte</strong></p>
<p>Das Schreiben einer persönlichen Weihnachtskarte, handschriftlich und mit Füller hat einen hohen Stellenwert. Empfehlenswert für Unternehmen, wo der Mitarbeiter in diesem Jahr einen nahen Angehörigen verloren hat. Allgemeine Weihnachtskarten mit vorgedruckten, floskelhaften Sprüchen und besten Wünschen für eine fröhliche Weihnacht kommen bei den Betroffenen nicht gut an. Wenige handschriftlich verfasste Zeilen mit einfühlsamen Worten kommen dagegen bestens an.</p>
<p><strong>Hilfe anbieten</strong></p>
<p>Einfach mal fragen, wo ich helfen kann, bewirkt Wunder.</p>
<p><strong>Gemeinsam in den Gottesdienst gehen</strong></p>
<p>Wer eh zum Gottesdienst geht oder fährt, kann mit einem Anruf klären, ob die Trauernden mit in den Gotesdienst wollen.</p>
<p><strong>Einladungen zum Essen</strong></p>
<p>„Essen und Trinken hält die Seele zusammen“ gilt auch für Weihnachten. Wer noch einen Platz an seinem Tisch frei hat, lade sich einen Menschen ein, der allein zuhause sitzt.</p>
<p><strong>Besuch am ersten Feiertag</strong></p>
<p>Durch die Länge der Feiertage zieht sich das Dunkel lange hin. Da ist ein Besuch, gerne auch ein kurzer Besuch, eine willkommene Abwechslung.</p>
<p><strong>Telefonieren</strong></p>
<p>Das Telefon gehört zum alltäglichen Gegenstand. Warum nicht mal Weihnachten anrufen, und ein paar Minuten reden und zuhören. Zuhören verbindet.</p>
<p><strong>E-Mail oder SMS schreiben</strong></p>
<p>Ganz einfach ist die SMS oder E-Mail. Nur ein paar kurze Sätze, verbunden mit ein paar lieben Grüssen bewirken großes. In den nächsten Tagen kommt bestimmt eine Antwort.</p>
<p>Autor Ulrich Welzel</p>
<p>Dieser Beitrag erschien am 21.12.2016 in der http://lebenswege.faz.net/hilfe?page=weihnachten</dd>
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		<title>Jetzt reicht`s mit der Trauer, oder?</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/40-tage-trauer-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 12:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Großschadenslage]]></category>
		<category><![CDATA[Kondolenz]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<category><![CDATA[Krisenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Dienstag den 24. März 2015 stürzt um 10:53 Uhr ein Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft ab. 150 Menschen versterben. Eine Schockwelle wühlt die Republik auf. Wo es geht sind Kriseninterventionsteams [&#8230;]]]></description>
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<p>Am Dienstag den 24. März 2015 stürzt um 10:53 Uhr ein Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft ab. 150 Menschen versterben. Eine Schockwelle wühlt die Republik auf. Wo es geht sind Kriseninterventionsteams vor Ort und stehen den betroffenen Familien unterstützend zur Seite. Mein Respekt gilt den Krisenhelfern! Diese erste Unterstützung in der Akutphase ist ungemein wichtig.</p>
<h3><strong>Kommunikation</strong></h3>
<p>Der Vorstand der Fluggesellschaft reagiert in seiner ersten Pressekonferenz wie folgt: „Das ist ein schwarzer Tag für die Lufthansa. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen A320.“ Erst im dritten Satz spricht der Vorstand den Angehörigen seine Anteilnahme aus. Zeitnah sagt ein Bereichvorstand: „Ich hätte nie gedacht, dass das mal passieren könnte!“</p>
<p>Wertschätzung sieht anders aus.</p>
<p>Die Kommunikation wird nur aus der Unternehmensperspektive geführt und nie aus Sicht der Betroffenen. Die Meldungen auf der Homepage der Germanwings zeigten deutlich, wie es um das Krisenmanagement der Fluggesellschaft bestellt ist. Am nächsten Tag druckt das Handelsblatt eine vernichtende Kritik über das schlechte Krisenmanagement der Fluggesellschaft ab. Mit meiner Einschätzung scheine ich nicht allein zu liegen.</p>
<h3><strong>Die Presse</strong></h3>
<p>Auch gibt es voreilige Meldungen der Presse, die mich immer wieder überraschen. Weil am nächsten Tag 56 Piloten nicht starten wollen, wird auf technische Probleme des A320 spekuliert. Dass die Piloten und ihre Crew auch trauern könnten und deshalb eventuell nicht in der Lage sind konzentriert ihrer Aufgabe nachzugehen, darauf kommt keiner. In diesem Fall war die Entscheidung der Piloten sehr vernünftig.</p>
<h3><strong>Viele Fragen</strong></h3>
<p>In der letzten Woche haben mich viele Sicherheitsingenieure und Unternehmensverantwortliche angerufen.</p>
<p>Die Fragen drehten sich immer um:</p>
<ul>
<li>Was mache ich, wenn ein Mitarbeiter unseres Unternehmens verstorben wäre?</li>
<li>Wie kommuniziere ich den Tod des Mitarbeiters intern und extern?</li>
<li>Muss ich kondolieren? Wenn ja, wie?</li>
<li>Wer kann mir und meinem Mitarbeitern in der Situation helfen?</li>
<li>Was ist, wenn die Kriseninterventionsteams das Unternehmen verlassen haben? Wer hilft mir dann?</li>
</ul>
<p>Am Freitagabend (nur drei Tage nach dem Flugzeugabsturz) sagen mir einige Sicherheitsingenieure: „Die Produktion muss weiter gehen. Arbeit ist die beste Ablenkung für Trauer.“</p>
<p>&#8222;Wenn wir auf Trauer Rücksicht nehmen würden, wäre das der Todesstoß der Abteilung&#8220; ist eine ähnliche Meinung. Es wird auch nicht vor Todesmetaphern zurück geschreckt.</p>
<p>Dass keine Zeit für die Trauer da ist, erleben wir heute (sechs Tage später) auch in der Presse. In den Online-Portalen der großen Pressehäuser findet das Ereignis nur noch am Rande statt. Jetzt reicht`s mit der Trauer, oder?</p>
<p>Das die Aufarbeitung in den betroffenen Familien, in der Schule und in den Unternehmen &#8211; die Mitarbeiter verloren haben &#8211; jetzt erst beginnt, will kaum jemand wahr haben.</p>
<h3><strong>Was kommt danach?</strong></h3>
<p>Die meisten Kriseninterventionsteams sind wieder abgezogen. Betroffene Unternehmer, Personaler, Betriebsräte, Betriebsmediziner und Sicherheitsbeauftragte haben jetzt die Aufgabe sich um ihre trauernden Mitarbeiter zu kümmern. Der Anruf bei der Berufsgenossenschaft führt zur Erkenntnis, dass hier keine Hilfe zu erwarten ist. Wer als Verantwortlicher nicht vorbereitet ist, steht hilflos da.</p>
<h3><strong>Vorbild Sport</strong></h3>
<p>Vor vielen Jahren habe ich bei zwei der größten Marathonveranstaltungen hospitieren dürfen. Da auch beim Marathonlauf immer mal wieder Menschen versterben, wurde hier vorgesorgt. Schon damals hat es mich sehr beindruckt, dass die Veranstalter auf den Fall der Fälle, den Tod eines Läufers, vorbereitet waren. Es gab klare Kommunikationsanweisung und eine erste Pressemeldung, die individuell ergänzt werden konnte. Das nenne ich Professionalität.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bewertungen = Vor-Urteil</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/bewertungen-vor-urteil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2016 19:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Blöde Kuh Gemeinsam mit Bernd fahre ich zum Biergarten, als uns eine gemeinsame Bekannte, Jule, entgegenkommt. Wir grüßen herzlich, sie scheint aber abgelenkt und grüßt nicht. Bernd schimpft gleich mächtig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="blog-content">
<h4>Blöde Kuh</h4>
<p>Gemeinsam mit Bernd fahre ich zum Biergarten, als uns eine gemeinsame Bekannte, Jule, entgegenkommt. Wir grüßen herzlich, sie scheint aber abgelenkt und grüßt nicht.</p>
<p>Bernd schimpft gleich mächtig los: „Blöde Kuh, die hält sich wohl für was Besseres!“ und vieles mehr darf ich mir bis zum Biergarten anhören. Beschwichtigungen bleiben ungehört.</p>
<p>Wie es der Zufall will, treffen wir Jule auf dem Rückweg wieder. Diesmal kommen wir ins Gespräch und Jule sagt, dass sie uns vorhin nur schemenhaft erkannt hat, weil sie seit neuestem an Grauem Start erkrankt ist. Mit dem Blick auf Bernd bemerke ich, dass er in Grund und Boden versinken möchte, weil er sich an die „Blöde Kuh“ von vorhin erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Schlampige Arbeit</h4>
<p>In der Bürogemeinschaft arbeiten wir im 5er-Team sehr gut zusammen. Zum vereinbarten Nachmittagstermin treffen die Kollegen nach und nach ein, nur Paul fehlt noch. „Der kommt seit Wochen immer zu spät zu den Meetings und seine Arbeit lässt auch langsam zu wünschen übrig. Keine Ahnung was den Typ reitet, so schlampig zu arbeiten“ erbost sich Curt in die Runde. „Hast Du Paul mal darauf angesprochen?“ fragt Justus. „Ne, wieso sollte ich!“ entgegnet Curt rotzig.</p>
<p>„Weil Du dann wissen würdest, dass Pauls Mutter seit drei Wochen im Pflegeheim liegt, und Paul sich große Sorgen um die Gesundheit der Mutter macht“ antwortet Justus. Als Paul wenige Minuten später eintrifft findet er einen kleinlauten Curt vor, der im anschließenden Meeting den Mund nicht aufkriegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie soll es weitergehen</h4>
<p>Die U-Bahn fährt ein, die Türen öffnen sich und viele Menschen steigen aus. Beim Einsteigen kämpft sich Frau B.(55), an jeder Seite mit zwei Taschen behangen, durch die Menschenmenge um einen der zwei letzten Sitzplätze zu bekommen. Einige Fahrgäste sind ärgerlich über das rüpelhafte und rücksichtslose Verhalten. Frau B. setzt sich schnaufend hin, lädt ihre vier Taschen auf dem noch freien Sitz neben sich ab und wirkt wie parallelisiert.</p>
<p>Monika S. sitzt Frau B. gegenüber und spricht Sie an. „Ich habe das Gefühl, dass es Ihnen nicht gut geht.“ Unter schluchzen stammelt sie: „Entschuldigen Sie, ich komme gerade von der Beerdigung meines Mannes, und ich weiß überhaupt nicht wie es jetzt mit mir weitergehen soll!“</p>
<p>Die Fahrgäste, die eben noch Frau B. zusammenstauchen wollten, bekommen mit was Frau B. gesagt hat und drehen sich schnell zur Seite und blicken auf den Boden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Schnelle Vor-Urteile</strong></h4>
<p>Was haben alle drei real, stattgefundenen Situationen miteinander zu tun? In jeder Situation wurde vorschnell eine Bewertung vorgenommen, ein Vor-Urteil gefällt.</p>
<p>Leider hat sich unser Hirn seit 70.000 Jahren nicht wesentlich verändert. Klar, wer sich vor 70.000 Jahren in seinem Lederschurz und Keule vor die Höhle wagte, musste schnell entscheiden, ob die ihm entgegenkommende Person Freund oder Feind ist. Dann konnte entsprechend gehandelt werden.</p>
<p>Dieses Verhalten hat sich leider bis heute nicht verändert, obwohl wir nicht mehr in Freund-Feind-Bildern denken müssten. In keinem der oben genannten Situationen hing das Über-Leben von einer blitzschnellen Bewertung ab. Sinnvoll wäre gewesen, sich klar zu werden:</p>
<h3 style="text-align: center;">Ich bewerte nicht(s)!</h3>
<h3 style="text-align: center;">Ich weiß nichts!</h3>
<h3 style="text-align: center;">Ich frage!</h3>
</div>
<h4></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>40 Tage Trauer</title>
		<link>https://trauma-am-arbeitsplatz.de/40-tage-trauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[uwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 21:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Migrationshintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimische Bestattung]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimische Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbebegleitung im Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Tod im Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Beitrag vom 19.01.2015 Heute kondolieren viele politische Führer der saudischen Königsfamilie zum Tod von König Abdullah. Die Staatstrauer ist in Saudi-Arabien auf 40 Tage angesetzt. Einige andere Regierungen haben auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article id="post-2302" class="row-fluid blog-article normal post-2302 post type-post status-publish format-standard hentry category-blog-2 tag-kondolenz tag-migarationshintergrund tag-trauer-am-arbeitsplatz tag-trauer-im-islam">
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<div class="span12">
<div class="content">
<dl class="dl-horizontal">
<dd><strong>Beitrag vom 19.01.2015</strong></p>
<p>Heute kondolieren viele politische Führer der saudischen Königsfamilie zum <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/koenig-abdullah-reaktionen-auf-tod-a-1014546.html#">Tod von König Abdullah</a>. Die Staatstrauer ist in Saudi-Arabien auf 40 Tage angesetzt. Einige andere Regierungen haben auch Trauerzeiten ausgerufen. In Bahrain und Jordanien sind es 40, in Ägypten sieben und in den Vereinigten Arabischen Emiraten drei Tage.</p>
<div class="blog-content">
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zahlen im Kontext</strong></p>
<ul>
<li>Die Anzahl 40 taucht im moslemischen Trauerkontext öfters auf, da 40 Tagen nach dem Tod ein Totenmahl gehalten werden soll. Daran nehmen Angehörige, Nachbarn und manchmal das ganze Dorf teil.</li>
<li>Das Haus und/oder die Wohnung des Verstorbenen gelten für den engsten Familienkreis drei Tage als Trauerhaus.</li>
<li>Die Trauerzeit z.B. einer Witwe darf vier Monate und zehn Tage dauern.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wechseln wir auf die Unternehmensseite</strong></p>
<ul>
<li>Wie agieren Sie als Unternehmensleitung, Personalleitung oder Führungskraft bei Trauer- und Todesfällen wenn muslemische Mitarbeiter oder muslemische Kunden betroffen sind?</li>
<li>Was unternehmen Sie wenn Sie vom Tod eines muslemischen Mitarbeiters hören?</li>
<li>Kondolieren Sie schriftlich oder mündlich?</li>
<li>Fahren Sie bei der Familie vorbei und bieten Unterstützung an?</li>
<li>Gehen Sie zur Beerdigung?</li>
<li class="alignnone">Wie gut kennen Sie sich in der religiösen Welt Ihrer muslemischen Mitarbeiter aus?</li>
</ul>
<p>Schon lange arbeiten wir mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion eng zusammen. Kommt es zu Trauerfällen in den Familien der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund erleben wir noch mehr Unsicherheit, als beim Todesfall in dem uns bekannten Kulturkreis. Um diesen Situationen sicherer zu begegnen hat DITIB-Zentrum für Soziale Unterstützung e.V einen lesenswerten Ratgeber „Sterbebegleitung und Tod im Islam“ veröffentlicht.</p>
</div>
</dd>
</dl>
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<p>&nbsp;</p>
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