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Notfall, Trauma, Krise 03

28. März / 09:00 - 29. März / 17:00

- Euro890

Notfall, Trauma, Krise – Was tun, wenn der Fall der Fälle eintritt?

Notfälle und traumatische Ereignisse treffen die meisten Menschen unvorbereitet. Sie beanspruchen in höchstem Maß die Verarbeitungs- und Anpassungsfähigkeit der Betroffenen. Notfallpsychologische Akutintervention hilft den Betroffenen die Ereignisse psychisch zu bewältigen, sich wieder zu orientieren, sowie handlungs- und entscheidungsfähig zu werden.

Verlust und Trauer sind Teil unseres Lebens. Tod, Trauer und Trauma am Arbeitsplatz gilt jedoch oftmals als Störfall und ist ein stark unterschätztes Problem in unser Arbeitswelt.
Die schwere Krankheit, der plötzlich Unfalltod, ein Kindstod im Mitarbeiterumfeld oder Krankheit und Tod bei Angehörigen haben Auswirkungen auf die Arbeit jeden Einzelnen und sein Umfeld.

Alle genannten Situationen bedeuten immer erhöhte Aufmerksamkeit bei Sicherheitsfachkräften, Vorgesetzten und allen Beteiligten des Arbeitsschutzausschuss.

Trainingsinhalte

Akutphase

  • Die 5 wichtigsten Stabilisatoren in der Akutphase
  • Reaktionen auf Todesfälle im Arbeitsumfeld

Erwartungen

  • Was wird von Vorgesetzten erwartet?
  • Was erwarten Vorgesetzte von den Mitarbeitern?

Kommunikation

  • Interne + externe Krisenkommunikation vermittelt Sicherheit
  • Wer kommuniziert wann, was, wo?
  • Professioneller Umgang mit der Presse
  • Social Media und Internet
  • Herausforderung persönliche und schriftliche Kondolenz
  • In 7 Schritten zur wertschätzenden Kondolenz
  • Stilvolle individuelle Traueranzeigen

Psychosoziales Umfeld

  • Welche Bedürfnisse haben engste Kollegen?
  • Besuch bei der Familie und den Angehörigen

Was ist Trauer

  • Erleben eigener Verluste – Eigene Trauer zulassen
  • Wie Trauer Mitarbeiter belastet
  • Trauer und organisatorische Fragen

Rituale

  • Sinnvolle Rituale
  • Sinnhaftigkeit von Ritualen

Trauerrede

  • Aufbau und Entwicklung
  • Halten einer Trauerrede

Rechtliches

  • Welche bewährten Richtlinien gibt es bereits heute?
  • Welche internen und externen Hilfen bieten sich an?
  • Was wird wie lange bezahlt?
  • Zusätzliche Zeiten

Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

  • Gefährdungseinschätzung und Beurteilung
  • Arbeits- und Produktionsausfällen vorbeugen.
  • Aufgaben der Führungskraft im Trauerfall

Betriebliches Eingliederungsmanagement 

  • Vorbereitung und Aufbau des ersten Beratungsgesprächs nach dem Trauerfall
  • Gesprächsführung im Trauerfall
  • Wie schaffe ich eine Atmosphäre von Vertrauen, Respekt, Sicherheit und Miteinander?
  • Abgrenzung und Empathie!?
  • Gefahren verbaler und nonverbaler Kommunikation

Hilfen

  • Interne und externe Hilfen
  • Arbeitsplatzmodelle und organisatorische Änderungen
  • Finanzielle + juristische Hilfe
  • Interne Begleitung bei Wiedereingliederung

Prävention

  • Vorbereitung und Aufbau des BEM-Gesprächs nach dem Ereignis
  • Gefährdungsbeurteilung nach Extremereignis

Trainingsziel

  • Sicheres Auftreten und Verhalten nach extrem belastenden Arbeitsunfällen und/oder Todesfällen im Arbeitsumfeld.
  • Schaffen einer Atmosphäre von Vertrauen, Respekt, Sicherheit und Miteinander!
  • Handlungsmöglichkeiten kennen
  • Erkennen von Bedürfnissen Betroffener
  • Sensibilisierung für mögliche Hilfe
  • Interne und externe Kommunikation verbessern
  • Prävention stärken – Akutsituationen professionell meistern

Zielgruppe

  • Geschäftsleitungen
  • Betriebsrätinnen und Betriebsräte
  • Betriebsärztinnen und Ärzte
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Sicherheitsbeauftragte
  • Presseabteilung
  • Personalwesen
  • Führungskräfte

Methoden

  • Transferorientierter Aufbau
  • Einzelarbeit
  • Gruppenarbeit
  • praktische Arbeit an realen anonymisierten Fällen
  • Diskussion
  • Reflexion
  • praxisnahe Tipps und Techniken

Trainer:

Ulrich Welzel

Ausgebildet in psychosozialer Notfallversorgung, Sanitäter, Hospizbegleiter und Kommunikationsspezialist betreut Unternehmen im Aufbau des betrieblichen Notfallmanagement von der Prävention, Intervention (Akut-Situation) bis hin zur Nachsorge.

2. Trainer/in

Militärpsychologe/in mit Erfahrung aus Auslandeinsätzen in Afghanistan, Kosovo, Libanon angefragt

Das Training ist auf 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.

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