Krisenintervention – Notfallmanagement

Verunfallt ein Mitarbeiter schwer, verstirbt ein Mitarbeiter im Unternehmen oder tritt ein Großschadensereignis ein, steht dem Unternehmen in der Akutphase oftmals ein Kriseninterventionsdienst (KID) zur Seite, die durchschnittlich 123 Minuten im Einsatz sind. Danach sind Unternehmen auf sich allein gestellt, und die Betreuung der betroffenen Mitarbeiter liegt in den Händen des Unternehmens und deren Führungskräften. Sind Unternehmen und Führungskräfte nicht auf Notfälle dieser Art vorbereitet, stoßen sie sehr schnell an ihre Grenzen, was eine extreme Belastung für Betroffene sein kann und oft erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigungsfähigkeit nach sich zieht.

Ein präventiv implementiertes betriebliches Notfall-Management (BNM) unterstützt Verantwortliche und Führungskräfte in ihrer Arbeit. Ziel ist der Entstehung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) vorzubeugen, die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten und wirtschaftliche Schäden vom Unternehmen fernzuhalten.

Gibt es kein BNM im Unternehmen unterstützen wir die Unternehmensleitung und Führungskräfte als externer Spezialist vom präventiven Aufbau notwendiger Strukturen, in der Interventionsphase bis zur Nachsorge der Betroffenen.

Betriebliche Auswirkungen

Die Forschung geht davon aus, dass bei jedem Not- oder Todesfall mindestens vier bis fünf Menschen betroffen sind. Bei jährlich über 900.000 Todesfällen, (incl. 135.000 Menschen, die im berufsfähigen Alter versterben), 1.060.000 Neuerkrankungen (Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt) und geschätzten 180.000 Fehlgeburten in Deutschland, ist einfach auszurechnen, wie hoch der Anteil der Betroffenen ist.

Wenn psychisch belastende Extremsituationen von Mitarbeitern ignoriert werden, kann das gewaltige Kosten für das Unternehmen verursachen durch

  • Zunahme von Krankmeldungen und Fehlzeiten;
  • Störungen im Produktionsablauf;
  • Erhöhung der Produktionsausfälle;
  • Verringerung der Produktivität aller beteiligten Mitarbeiter;
  • Häufung von Fehlern und Qualitätsmängel;
  • Häufung von Unfällen;
  • Zunahme von Konflikten;
  • Verschlechterung des Betriebsklimas;
  • Kündigungen von qualifizierten Mitarbeitern;
  • Einstellung zusätzlicher Aushilfskräfte;
  • Kosten durch Neueinstellung und Einarbeitungen;
  • Interne und externe Imageschäden
  • und vieles mehr.

Alle Parameter sind Reaktionen und Ausdruck fehlender Strukturen und führen unweigerlich zu erheblichen Konsequenzen für das Unternehmen, für Betroffene und Mitarbeiter.

Implementierung BNM

Die Implementierung des betrieblichen Notfallanagement (BNM) berücksichtigt die individuellen Gegebenheiten im Unternehmen. Hier ein Bruchteil an möglichen Fragen, um die größten Herausforderungen für Unternehmensverantwortliche, Personalleitung, Betriebsrat, Betriebsmediziner, Führungskräfte, BGM-Spezialisten, Sozialberatung und  Sicherheitsbeauftragte zu beantworten.

  1. Wie sind wir als Unternehmen auf den Fall der Fälle vorbereitet?
  2. Was wird von uns als Unternehmen erwartet?
  3. Wie verhalten wir uns als Unternehmen in dieser Situation richtig?
  4. Wie gehen wir mit betroffenen Mitarbeitern um?
  5. Wer kommuniziert mit dem Mitarbeitern über welche Kanäle?
  6. Wie kommunizieren wir mit der Familie des Betroffenen?
  7. Was ist, wenn die Presse auf uns zu kommt?
  8. Wer im Unternehmen kommuniziert nach außen?
  9. Wie können wir die Arbeitsfähigkeit von Betroffenen aufrecht erhalten oder wieder herstellen?
  10. Wie können wir Produktionsausfällen entgegen wirken?
  11. Wie kann die Arbeitssicherheit in diesen Situationen optimal gewährleistet werden?
  12. Was erwarten Betroffene und Mitarbeiter von Führungskräften?
  13. Wie kann ich als Führungskraft mein Team unterstützen?
  14. Welche Auswirkungen haben Notfälle, Verletzungen, Unfälle, Überfälle – auf Ihre Arbeit und/oder auf die Produktion?
  15. Welche sinnvollen Netzwerke gilt es im Vorfeld aufzubauen?
  16. und so weiter…

Schon wenn Sie drei Fragen nicht spontan beantworten können, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für Lösungen auf die oben genannten und vielen nicht gestellten Fragen bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung an.

Lösungen

Im Fall der Fälle ist eine rechtzeitige Unterstützung durch externe Krisenhelfer sinnvoll, um einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes und negativen Auswirkungen auf den Arbeitsalltag vorzubeugen.
Um der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gerecht zu werden, empfiehlt es sich, vorausschauend das betriebliche Notfall-Management um den Baustein betriebliches Trauma-Management zu ergänzen.

Aus langjähriger Erfahrung empfehlen wir Ihnen, sich bei der Auswahl des jeweiligen Spezialisten nur an bestausgebildete Profis mit sehr guten Referenzen zu wenden.

Was Sie bei der Auswahl Ihres Partners berücksichtigen sollten, haben wir in einer Checkliste für Sie zusammengefasst. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne die Checkliste „18 Punkte, die Sie bei der Auswahl des Krisenmanagers „Betriebliches Notfallmanagement“ beachten sollten“ zu.

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