Wertschätzende Kommunikation mit Schwerstkranken und Trauernden

Obwohl in Deutschland jedes Jahr durchschnittlich 900.000 Menschen versterben, davon ca. 135.000 im berufsfähigen Alter, herrscht beim Thema Krankheit, Tod und Trauer im beruflichen Kontext ein Höchstmaß an Unsicherheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmensleitungen und Führungskräfte in ihrem Berufsleben eine dieser Situation erleben, ist sehr hoch.

Verlust und Trauer sind Teil unseres Lebens, trotzdem gilt Trauer oftmals als Störfall in Unternehmen und ist ein stark unterschätztes Problem in unserer Arbeitswelt. Die schwere Krankheit, der plötzliche Unfalltod, ein Kindstod im Mitarbeiterumfeld, Existenzverlust (z.B. Ahrtal) oder Krankheit und Tod bei Angehörigen haben Auswirkungen auf die Arbeit jeden Einzelnen und sein Umfeld.

Egal in welchen Unternehmenskontext wir schauen: Von Mitarbeitern wird Leistungsfähigkeit, Kontrolle und Stärke gefordert, und durch hohen Erfolgsdruck wird Betroffenen nur selten Zeit gegeben zu trauern. Erfahrungsgemäß hat das  Auswirkungen auf die Arbeit, auf die psychische Stabilität und somit auf die psychische Gefährdungsbeurteilung.

Von Führungskräften erwarten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Situationen zu Recht die notwendige Sensibilität, vor allem eine mündliche wie schriftliche empathische und wertschätzende Kommunikation.

Die Anforderungen an Führungskräfte sind in diesen Situationen sehr hoch.

  • Wie aber richtig verhalten in der Situation das eine Mitarbeiterin z.B. schwer an Krebs erkrankt ist?
  • Wie richtig verhalten, wenn ein Mitarbeiter durch einen Arbeitsunfall verstirbt?
  • Wie richtig verhalten, wenn ein wichtiger Kunde über den Tod eines Elternteils trauert?

Gibt es überhaupt ein RICHTIG? Was es gibt ist ein FALSCH! 

Zielsetzung

  • Bedeutung von Tod und Trauer im Arbeitsalltag
  • wertschätzende Kommunikation mit Trauernden
  • Gewinn kommunikativer Sicherheit
  • Erstellung der Gefährdungsbeurteilung nach einem Todes- oder Trauerfall
  • und viele Facetten.

Trainingsinhalte

  • Einblick in die Psyche sterbenskranker Menschen
  • Trauerphasen und ihre Bedeutung für den Arbeitsalltag
  • Was ist sinnvoll im Umgang mit trauernden Angehörigen?
  • Die richtigen Worte finden – Grundlagen der Gesprächsführung
  • Gesprächsführung für Führungskräfte aller Hierarchieebenen
  • Wie schaffe ich Vertrauen und gebe das Gefühl von Sicherheit?
  • Wertschätzend mündlich, schriftlich und individuell Kondolieren – aber wie?
  • Stilvolle individuelle Traueranzeigen
  • Vorbereitung und Aufbau des ersten Gesprächs nach dem Trauerfall
  • Auflösung Arbeitsplatz
  • Gefährdungsbeurteilung nach schwerer Krankheit oder Trauerfall
  • Fürsorgepflicht des Arbeitgebers
  • Rechtliches

Zielgruppe

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitsschutzausschuss inklusive der Unternehmensleitung Führungskräfte aller  Ebenen, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Ersthelferinnen und Ersthelfer und andere Personen, die mit Notfallsituationen konfrontiert sind.

Methode

  • Transferorientierter Aufbau
  • Einzelarbeit
  • Gruppenarbeit
  • praktische Arbeit an realen Fällen
  • Diskussion
  • Reflexion
  • praxisnahe Tipps und Techniken

Formate

  • Inhouse-Training von 16 Unterrichtseinheiten
    • Online
    • Präsenz

Trainer

Ulrich Welzel (psychosoziale Notfallversorgung, Sanitäter, Trainer und Berater für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Hospizbegleiter, mehr als 20.000 TN in unterschiedlichen Formaten geschult)

Garantie:

  • Höchster Praxisbezug und
  • sofort umsetzbare Schritte

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